Die Regierungszeit Max Josephs 1799-1825

Am Neujahrstag 1806, morgens nach 10 Uhr, verkündete der Herold auf den Straßen Münchens, dass der bayerische Kurfürst Max Joseph nunmehr König sei. Per Briefpost und Boten verbreitete sich diese Nachricht rasch über das ganze Land: Bayern ist Königreich.

Nach knapp 200 Jahren erfuhr das seit 1623 bestehende Kurfürstentum Bayern eine Rangerhöhung. Eine neue Epoche begann, auch wenn der König bei einer Feier im engsten Kreis verkündete: Wir bleiben die Alten.

Der französische Kaiser Napoleon hatte dem bayerischen Kurfürsten den Königstitel zugesprochen. König Max I. Joseph und sein Minister Montgelas nutzten die Rangerhöhung, um die im Zeichen der Aufklärung begonnene Reformpolitik umfassend fortzusetzen. Der Staat wurde konsolidiert, zahlreiche neue Gebiete und ihre Bewohner integriert, der Weg zu einem Verfassungsstaat beschritten. Am Ende der Ära Max I. Joseph 1825 hatte sich Bayern endgültig von Mittelalter und früher Neuzeit verabschiedet. Seine Bewohner lebten in einem „modernen Staat“.

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Wir danken allen, die uns Bildvorlagen zur Verfügung gestellt oder uns in inhaltlichen Fragen beraten haben. An erster Stelle sind hier die Bayerische Schlösserverwaltung und das Ausstellungsteam „Bayerns Krone 1806“ zu nennen. Auch die bayerischen Archive und Museen haben uns kollegial unterstützt. Wir danken für die Dialogpassagen dem Bayerischen Rundfunk, BR2-Radio, Redaktion „Land und Leute“. Ebenso danken wir dem Institut für Bayerische Geschichte. Für die Einspielung der zeitgenössischen Musik danken wir dem Chor und Orchester des Ignatz-Günther-Gymnasiums in Rosenheim unter der Leitung von Stephan Robens.